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Freitag, 14. Oktober 2016

Rosé Stones: Tag 5

*Man merkte, wie der Winter in die Nordlande einbrach. Die Kälte wurde erdrückend und es scheint fern, dass die Sonne einen wärmenden Strahl auf so mancher Haut gesetzt hat. Die Wege in Herdweiler sind gerade mal spärlich geräumt, somit heißt es für die Soldaten, in knie hohem Schnee, durch den Ort zu wandern und auch in Bewegung zu bleiben, da sonst die Kälte der Rüstung in diese hinüber in den Körper kroch*


Wertes Buch,
die Tage ziehen sich hin und es wird wieder mal Hunds miserabel Kalt hier! Dafür machen sich die Allianzler langsam. Sie nehmen sich die meisten Lektionen sehr zu Herzen. Natürlich mit Ausnahmen, ein Beispiel wäre wohl der Herr von Löwenberg. Er denkt lieber mit der Faust als mit dem Kopf. Das Gegenteil ist aber Tebbu Lichthämmer, er war sogar Paladin, geweiht in Sturmwind. 
Er nimmt sich alles sichtbar zum Herzen und lernt auch aktiv mit. Er wird der Anführer der Einheit und ich bleibe weiterhin Beobachterin mit Veto Recht.

Laut seinem Befehl geht es angeblich in den nächsten Wochen in den Süden, nach Sturmwind. In die alte Heimat. Mal schauen wie es dort aussehen mag. Es sind mittlerweile ja Jahre her, die ich dort nicht gewesen bin. Vielleicht treffe ich auch noch das ein oder andere wundervolle Gesicht. Dafür heißt es aber erstmal die Winterhölle hier verlassen...

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Rosé Stones: Tag 4

*Eine Woche später sind die Temperaturen gesunken. Manche der Allianzler munkeln, dass dies dank der schwarzen Magie der Geißel ist. Wohl deshalb, da wir gerade Sommer haben. Andere munkeln, dass es was mit ihrer recht kalten Magierin zu tun hat. Man konnte zwei Tage zuvor ein erhöhtes aufkommen der Untoten bemerken, welches durch die Späher bestätigt wurde. Nun aber hört man einen lauten Marsch in der Distanz, nicht mehr als drei Kilometer entfernt von Tyrs Hand. Die Soldaten, Magier und Priester bereiten alles in größter Hektik hervor. Wobei die Offiziere die Unteroffiziere mit Befehlen zubellen und die Unteroffiziere ihre Mannschaftler wiederum anbrüllen. In den Mauernahen Gebäude, welches wohl mal einer wohlhabenden Familie gehört haben musste, riecht man nun einfach nur etwas erhitztes. Anscheinend Öl oder ähnliches.*

,,Besorgt den Bogenschützen mehr Pech auf den Mauern!'', hört man nur Tebbu Lichthämmer büllen, welcher wohl nach dem Aussehen seiner Rüstung der Kommandant der Truppe war. ,,Und vergesst bloss nicht die Pfeile! Jetzt ist es ein schlechtes vergesslich zu werden Jungs!'' Kurz darauf sieht man zehn Männer mit riesigen Vasen und Eimern die Wälle hochrennen. Kurz darauf folgen vier Mann vollbepackt mit Pfeilen den zehnen.

,,Wir sollten ein paar Gebiete weihen und den besten eurer Nahkämpfer die wenigen Lichtgeweihten Waffen zur Verfügung stellen. Sonst werden wir nur überrant.'' sagte Rosé beinahe diplomatisch zu Tebbu. Der blickte sie nur verdutzt an, nickte und brüllte darauf die Befehle. Kurz darauf wanderte er mit den wenigen Paladinen und Priestern der alten Paladin hinterher um Gebiete mit heiliger Energie zu versehen, wo die Ingenieure nicht irgendwelche Fallen hinterlegt haben oder Barrikaden den Weg blockieren. ,,Ein Glück weiß er noch nichts von Oreyn.'', dachte sie sich nur und ein leichtes grinsen bildete sich auf ihren Lippen nieder. ,,Ich hoffe nur, dass er die Nachricht bekommen hat und er seine Leute schon Kampfbereit gemacht hat.'' ,,Sollten wir die Magier nicht jetzt schon einsetzen?'', fragte Tebbu. ,,Nein, auf engem Raum wird es effektiver mit dem Feuer... ... außer ihr mögt den Geruch von verbrenneden Leichen nicht'', sagte sie dann Trocken. ,,Sagt wie vi...'' ,,KONTAKT! IN DECKUNG!'', ruft noch eine der Wachen als auch schon ein Kadaver über alle hinweg fliegt und auf dem Dach der Kathedrale landet. ,,Kampfbereit machen!'', sagten beide im gleiche Moment und so schnell es ging wurden die Helme aufgesetzt. 

,,Beim Licht'', stammelte Tebbu nur als er auf die Mauern kam und den Blick über die Massen an Untoten erblickte. ,,So viele?'' Und darauf hörte man nur ein düsteres Lachen in der Ferne als würde gleich was schlimmes passieren. Kurz darauf stürmten die Untoten auf die Mauer zu. Kleine Skelette zu Ghulen bis ein paar Monstrositäten. Das erhitzte Öl, welches dem Wall herunter fiel half wenig. Nur das darauffolgende Entzünden durch die Bogeschützen und Magier half um die Horden für einen Moment aufzuhalten. 

Kurz darauf hörte man nur einen lauten Knall. Die Magier nutzten die bewährte Taktik der Kriegsmagier. Sie verbanden sich mental, um stärkere Zauber zu wirken und ein riesiges feuriges Inferno landete direkt in den hinteren Reihen der Untoten. ,,Das Tor hält dem nicht mehr lange stand!'' rufte einer der Soldaten, worauf Tebbu einen Befehl gab und die Truppen zur nächsten Verteidigungslinie zurückfielen.

Darauf zerberstete das Tor und eine Monströsität krachte durch jenes. Dann ging es in den Nahkampf als die Horden der Untoten auf die Soldaten prallten. Es schien als hätten die Soldaten nur eine Chance dank der Gebiete, welche geweiht wurden, die die Untoten mieden.

Man hörte nur noch ein Horn mit einem recht hellen Ton. ,,Oreyn?'' murmelte Rosé. Schon danach wurde das Geräusch von dem Getrampel der Pferde recht deutlich, sowie deren Erschütterung und eine hohe Staubwolke war klar zu sehen. Sie bewegte sich auf Tyrs Hand zu! Ein schmales Lächeln bildete sich auf Rosés Lippen, als sie auch schon zu Tebbu hinüber rief. ,,Verstärkung ist da!'' Tebbu lies nur ein heiseres Lachen von sich los, als er einen Ghul mit einem Schildschlag zu Boden schlug. Kurz darauf wurde das Kampfgetümmel nur hektischer und Rosé kämpfte soweit es ihre Fähigkeiten beliebten.

Nur dann kam der Moment wo sie einen heftigen Schlag mit einem stumpfen Gegenstand gegen den Kopf bekam und sich das Bild schwarz färbte.



**Mein alter Freund,
die Schlacht ist vorbei. Es war wohl wie gedacht. Eine maßige Untotenhorde geführt von einem Todesritter der Geißel. Die Befestigungen der Allianzler hielten angeblich bis zuletzt. Wobei die Späher berichten, dass Tyrs Hand gefallen ist. Ich kann es nicht sagen. Ich wurde ausgeknockt mittem Kampf. Angeblich von einer Monstrosität. Und aufgewacht bin ich erst in Herdweiler. Die Allianzler sind auch hier und ich muss sagen, der Kommandant der Allianzler gefällt mir. Er will sich mit einem Teil seiner Leute sich unserer Sache anschließen. 
Oreyn geht es gut und wir werden weiterhin zu tun haben. Wir sollen unsere neuen Brüder und Schwestern überwachen, wie sie es mit ihrer Truppe im Argentum tun werden. Sobald es gegen die Prinzipien des Argentums zu hat sollen wir einschreiten.**

Donnerstag, 22. September 2016

Rosé Stones: Tag 3

*Wir haben es einen vergleichsweise ruhigen und schönen Tag in den Östlichen Pestländern, nahe der Kapelle. Nicht zu warm, kalt oder nass. Man mag es beinahe als angenehm zu bezeichnen. Rosé Stones kommt gerade von einer Erkundungsmission, von einem der Türme der Lande wieder. Nur leider mit beunruhigenden Nachrichten, ihrer Miene nach zu urteilen. … Als sie an der Kapelle angekommen ist, bespricht sie die Informationen mit einigen anderen Offizieren, die zum Schluss kommen, dass es wohl die beste Sache wäre zu handeln anstatt zuzusehen. Kurz darauf reitet sie auch schon nach Tyrs Hand, wo es einen heftigen Wortwechsel zwischen ihr und dem Befehlshaber der Allianztruppen gibt. *

Beunruhigende Nachrichten sind meinen Ohren zugekommen. Es scheint als hätten sich mehrere kleine Gruppen der Geißel zu einer größeren Einheit formiert und sie wandern gen Tyrs Hand. Es scheint, dass die Allianzler irgendwie die Aufmerksamkeit erhalten haben, welche sie am liebsten nicht haben wollen. Dazu muss darunter ein höherer Untoter dabei sein, der das alles befehligt. Vielleicht ein Lich oder Todesritter? Sonst würden die Untoten sich nicht formieren, da der Lich König ja tot ist.

Mir wurde aufgetragen, die Allianzler zu warnen und sogar auszubilden. Oreyn dagegen hat die Aufgabe mir auszuhelfen, falls es dazu kommt, dass ich in die Patsche komme. Er hat eine Kavallerie Einheit ungefähr 3 Kilometer nördlich, wo sie ihr Lager aufgeschlagen haben.

Dazu habe ich einen wunderschönen Streit mit dem Befehlshaber der Allianztruppen gehabt. Was ich mir denn denke, dass ich ihnen helfen möchte. Nunja, ich habe meinen Willen bekommen und habe auch Nachricht zur Kapelle schicken lassen, sodass jeder weiß wie wir nun stehen. Wir haben ja nicht viel Zeit. Ungefähr eine Woche, dann sind die Untoten spätestens da.

Hoffen wir mal, dass die Allianzler mehr vom befestigen wissen als von leeren Drohungen.

Dienstag, 13. September 2016

Rosé Stones: Tag 2

Die Tage vergingen wie im Flug und der Sommer setzte ein. Die Hitze gepaart mit dem Verwesungsgestank ergab ein recht ekliges Gesamtbild von den einst wunderschönen Nördlingen.

*Rose Stones ist eine recht zähe Paladin der alten Schule innerhalb des Argentums. Mit ihren 31 Sommern gehört sie schon zu dem alten Eisen innerhalb der unteren Offiziersriege. Dazu macht sie niemals Ausreden,  dass ihre Stellung, gegen die der Horde sehr ähnlich der Ansichten zur Bruderschaft des Lichts.  Obwohl sie jenen nicht angehört. Untoten blieb Untoten für sie welche ihre alte neue Heimat vernichtet hat. *

Wir haben es nun so um die fünf Monate nachdem die Allianzler angekommen sind. Tyrs Hand scheint immer mehr einer Festung der Allianz und das innerhalb neutralen Argentumgebiet. Drei, zwei Monate und die Horde will auch etwas von unserem Gebiet.  Amüsant der Gedanke wenn sich Untote und Untote gegenseitig bekämpfen.

*Darauf verblasst die Schrift*

Sonntag, 4. September 2016

Tagebuch von Rosé Stones

Da ich es liebe solche Tagebücher zu lesen, habe ich jemanden gefunden, der seine tollen Ideen in Form eines Tagebuchs aufschreibt.

Diese sind dann hier zu finden.

Rosé Stones: Tag 1

Es ist eine düstere regnerische Nacht in Tyrs Hand, innerhalb der Östlichen Pestländer. Man hört immer wieder Rufe von mehreren Neuankömmlingen und mehrere Karren fahren immernoch durch das Tor herein. Insgesamt scheint viel los zu sein, zum Vergleich dass in den letzten Tagen der Ort beinahe leer stand. Nun aber strotzen Soldaten mit dem Allianzbanner und dem des alten Königreich Lordaerons umher.
Die noch dort stationierten Argentumsoldaten haben schon Stunden vorher ihre Sachen gepackt und machen sich bereit abzuziehen. Als die Übergabe mit einem der Allianzsoldaten offiziell ausgeführt wurde ist es auch soweit. Die Argentumler machen sich auf zur Kapelle des hoffnungsvollen Lichts.
Kurz nach ihrer Ankunft geben sie Meldung bei einer Offizierin Namens Rosé Stones. Und somit beginnt ihre Geschichte.

*Tage danach schreibt sie in ihrem Tagebuch ein paar weitere Sachen nieder*

Meine Einheit wurde aus Tyrs Hand abgezogen wegen irgendwelcher Allianzler, die sich hier breit machen. Es klingt immernoch komisch, wenn man bedenkt, dass die Leute in Sturmwind uns immernoch mit Argwohn begegnen und auf einmal sind sie hier! Hier! In unserem Territorium. Wenn das beim Licht nicht auf einmal irgendwelche Probleme mit der Horde bringt.

Nunja, ich habe mir sie angesehen, um ein paar Informationen zu bekommen. Sie sind recht zahlreich und stark Militärisch aufgebaut. Sie nennen, dass was sie dort ausüben eine ,,Befreiung der Nordlande‘‘. Sie wollen es von der Geißel reinwaschen und es besiedeln. Zu letzterem fehlen ihnen aber sicher die Zivilisten. Ich konnte gerade drei Zivilisten auf Dreißig Mann zählen. Was wohl viel von ihren Absichten erzählt.

Dazu befestigen sie Tyrs Hand noch stärker, als es zuvor war. Tyrs Hand die Festung des Lichts wird weiter befestigt. Pah. Das beudetet nur unnötige Aggressionen.